FDP Bundesparteitag
Christian Lindner, Spitzenkandidat der FDP bei den Landtagswahlen in d Nordrhein-Westfalen, verfolgt beim Bundesparteitag der FDP die Debatte. Foto: Uli Deck

Christian Lindner, Spitzenkandidat der FDP bei den Landtagswahlen in d Nordrhein-Westfalen, verfolgt beim Bundesparteitag der FDP die Debatte. Foto: Uli Deck

dpa

Christian Lindner, Spitzenkandidat der FDP bei den Landtagswahlen in d Nordrhein-Westfalen, verfolgt beim Bundesparteitag der FDP die Debatte. Foto: Uli Deck

Karlsruhe (dpa) - Der Spitzenkandidat der FDP für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Christian Lindner, hat seine Partei aufgefordert, sich von schlechten Umfragewerten nicht entmutigen zu lassen.

Die FDP müsse sich auf ihre «historischen Erfolge» besinnen und Selbstbewusstsein daraus gewinnen, sagte er am Samstag beim Bundesparteitag in Karlsruhe. Zugleich versprach der ehemalige Generalsekretär Parteichef Philipp Rösler Unterstützung.

Lindner gab zu, dass die FDP zweieinhalb Jahre nach der Bundestagswahl 2009 mit einem «Verlust an Vertrauen» leben müsse. Viele Bürger nähmen seiner Partei ihre Erfolgsbilanzen nicht ab. «In Stil und Substanz unseres Regierungshandelns haben wir manche enttäuscht», sagte Lindner. «Und deshalb empfiehlt sich jetzt eine gewisse Bescheidenheit im Auftreten.» Selbstbewusstsein und Bescheidenheit ergäben zusammen jedoch Souveränität.

Die FDP kann nach den Umfragen in Bund und Ländern derzeit nur mit drei bis fünf Prozent rechnen. Bei den Wahlen in NRW am 13. Mai und eine Woche zuvor in Schleswig-Holstein muss die Partei um den Wiedereinzug in die Landesparlamente bangen.

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