Alexis Tsipras
Der neue griechische Ministerpräsident Tsipras sprach von einer «neuen Beziehung» zwischen Athen und den EU-Partnern. Foto: Orestis Panagiotou

Der neue griechische Ministerpräsident Tsipras sprach von einer «neuen Beziehung» zwischen Athen und den EU-Partnern. Foto: Orestis Panagiotou

dpa

Der neue griechische Ministerpräsident Tsipras sprach von einer «neuen Beziehung» zwischen Athen und den EU-Partnern. Foto: Orestis Panagiotou

Athen (dpa) - Die neue griechische Regierung ist entschlossen, die harte Sparpolitik zu beenden. Athen werde dies durchziehen, auch wenn den Griechen der Geldhahn zugedreht werde, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur heute aus Kreisen des griechischen Finanzministeriums.

Die Regierung sei entschlossen, notfalls den Europäischen Gerichtshof einzuschalten. Viele Entscheidungen der vergangenen Jahre, die das harte Sparprogramm betreffen, seien «illegal», hieß es.

Am Freitagnachmittag sollte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem aus erster Hand die Vorstellungen Athens bei einem Treffen mit dem griechischen Finanzminister Gianis Varoufakis erfahren.

Die griechische Finanzpresse berichtete am Freitag, der neuen Regierung schwebe ein Schuldenschnitt kombiniert mit einer Streckung der Zahlungsfristen sowie eine Wachstumsklausel als Lösung der Probleme des hochverschuldeten Krisenlandes vor.

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