Amanda Knox
Amanda Knox nach ihrer Freilassung 2011 auf dem Flughafen von Seattle. Foto: Dan Levine/Archiv

Amanda Knox nach ihrer Freilassung 2011 auf dem Flughafen von Seattle. Foto: Dan Levine/Archiv

dpa

Amanda Knox nach ihrer Freilassung 2011 auf dem Flughafen von Seattle. Foto: Dan Levine/Archiv

New York (dpa) - Die erneut wegen eines Mordes in Italien verurteilte US-Bürgerin Amanda Knox konnte nach eigenen Angaben den Schuldspruch bei seiner Verkündung «nicht glauben».

«Ich habe das nicht erwartet. Ich hatte so viel Besseres vom italienischen Rechtssystem erwartet», sagte die 26-Jährige am Freitag im Frühstücksfernsehen des US-Senders ABC. «Sie hatten mich schon einmal für unschuldig befunden.» Sie habe das Urteil am Tag zuvor per Livestream eines italienischen Senders im Internet verfolgt.

Knox hat nach Überzeugung des Gerichts in Perugia im Jahr 2007 zusammen mit ihrem Freund die Britin Meredith Kercher umgebracht. Sie waren von Anfang an die Hauptverdächtigen, hatten den Mord aber stets bestritten. «Das Urteil ist falsch und ich werde alles tun, um das zu beweisen», sagte sie.

Während des rund achtminütigen Interviews kämpfte Knox mit den Tränen. Dem Urteil will sie sich aber nicht stellen. «Freiwillig werde ich niemals nach Italien zurückkehren», sagte Knox.

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