Kiel (dpa) - Im Skandal um giftiges Dioxin in Tierfutter hat das Kieler Landwirtschaftsministerium ein Schlachtverbot für Schweinemastbetriebe erlassen. Das Verbot gelte vom Nachmittag an, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

51 Agrarbetriebe und 8 landwirtschaftliche Handelsgenossenschaften im Norden hatten über einen Hamburger Händler dioxinbelastetes Futter bezogen. Weit überwiegend handelt es sich um Schweinemästereien. Das Schlachtverbot gilt, bis die Laboruntersuchungen der Futtermittel abgeschlossen sind.

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