Egal was die anderen Euro-Länder langfristig auch für sinnvoll halten mögen - ein Rauschmiss Griechenlands ist juristisch nicht möglich. Foto: Boris Roessler
Egal was die anderen Euro-Länder langfristig auch für sinnvoll halten mögen - ein Rauschmiss Griechenlands ist juristisch nicht möglich. Foto: Boris Roessler

Egal was die anderen Euro-Länder langfristig auch für sinnvoll halten mögen - ein Rauschmiss Griechenlands ist juristisch nicht möglich. Foto: Boris Roessler

dpa

Egal was die anderen Euro-Länder langfristig auch für sinnvoll halten mögen - ein Rauschmiss Griechenlands ist juristisch nicht möglich. Foto: Boris Roessler

Berlin/Athen (dpa) - Die Euro-Schuldenkrise hat viele neue Begriffe hervorgebracht. Dazu gehört auch der Ausdruck «Grexit», der im Zuge der jüngsten Ereignisse in Griechenland wieder häufiger benutzt wird.

Das Wort setzt sich aus «Greece» und «exit» zusammen und meint das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. Ein solches Szenario ist jedoch ohne Vorbild, und es ist in den EU-Verträgen auch nicht vorgesehen.

Juristisch unbestritten ist, dass beispielsweise die anderen Mitgliedsländer keinen Rauswurf Athens aus dem gemeinsamen Währungsraum beschließen könnten. Theoretisch könnte Griechenland allenfalls selbst einen Austritt erklären. Aber auch in diesem Fall wäre das Neuland für das gesamte Euro-System, das dafür keine Regelungen kennt.

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