Der Unglückszug war offenbar mehr als 100 Stundenkilometer zu schnell unterwegs gewesen. Foto: Lavandeiria Jr
Der Unglückszug war offenbar mehr als 100 Stundenkilometer zu schnell unterwegs gewesen. Foto: Lavandeiria Jr

Der Unglückszug war offenbar mehr als 100 Stundenkilometer zu schnell unterwegs gewesen. Foto: Lavandeiria Jr

dpa

Der Unglückszug war offenbar mehr als 100 Stundenkilometer zu schnell unterwegs gewesen. Foto: Lavandeiria Jr

Madrid (dpa) - Der verunglückte Zug im Nordwesten Spaniens gehört zur Gattung der Alvia-Schnellzüge, die eine Besonderheit der spanischen Eisenbahn sind.

Sie können sowohl auf dem modernen Netz der Hochgeschwindigkeitsstrecken mit europäischer Normalspur als auch auf den herkömmlichen Schienen mit spanischer Spurbreite fahren.

An den Lokomotiven und den Waggons können die Achsenweiten ohne großen Aufwand umgestellt werden, so dass diese Züge fast ohne Zeitverlust von einem Netz auf das andere wechseln können.

Einige Alvia-Züge sind sogar so variabel, dass sie mit Strom wie auch mit Diesel angetrieben werden können. Sie erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern und wurden entwickelt, um die Bahnverbindungen zu Städten zu verbessern, die noch nicht an das Netz für Hochgeschwindigkeitszüge angebunden sind.

Die spanische Staatsbahn hat ein zweigeteiltes Streckensystem: Die herkömmlichen Linien weisen eine größere Spurweite auf als die Bahnen in den meisten anderen europäischen Ländern. Das Hochgeschwindigkeitsnetz dagegen, mit dessen Aufbau Ende des 20. Jahrhunderts begonnen wurde, hat die europäische Normalspur.

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