Satellitenaufnahme des aktuellen "Super-Taifuns". Foto: EPA/NOAA
Satellitenaufnahme des aktuellen "Super-Taifuns". Foto: EPA/NOAA

Satellitenaufnahme des aktuellen "Super-Taifuns". Foto: EPA/NOAA

dpa

Satellitenaufnahme des aktuellen "Super-Taifuns". Foto: EPA/NOAA

Manila (dpa) - Tropische Wirbelstürme tragen je nach Region unterschiedliche Namen: Hurrikan im westlichen Atlantik und im östlichen Pazifik, Zyklon im Indischen Ozean und Taifun im westlichen Pazifik.

Taifune entstehen vor allem zwischen Juli und November über dem Meer, wenn das Oberflächenwasser eine Temperatur von mindestens 26 Grad Celsius hat und stark verdunstet.

Dazu muss die sogenannte Corioliskraft vorhanden sein, die aus der Erddrehung entsteht. Sie bewirkt, dass sich die Luft um das Zentrum des Wirbelsturms dreht. Über Land verliert er schnell an Kraft, da der Nachschub feuchtwarmer Luftmassen fehlt.

Ein tropischer Wirbelsturm kann einen Durchmesser von einigen hundert Kilometern haben. Typisches Kennzeichen ist das sogenannte Auge, eine windstille Zone von ungefähr 20 Kilometern Durchmesser im Wirbelzentrum. Die Luftmassen rotieren rasend schnell entgegen dem Uhrzeigersinn um das Auge des Sturms. Der Sturm selbst bewegt sich hingegen eher gemächlich vorwärts.

Der Weg eines tropischen Wirbelsturms kann relativ gut vorausberechnet werden. Gefahr für die Menschen entsteht nicht nur aus dem Sturm selbst, sondern vor allem infolge von Flutwellen und Regen. Die Wassermassen können Überschwemmungen bis weit in das Binnenland verursachen.

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