Landung Airbus A340-300
Ein Airbus A340-300 der Lufthansa landet auf dem Flughafen Frankfurt am Main. (Archivbild)

Ein Airbus A340-300 der Lufthansa landet auf dem Flughafen Frankfurt am Main. (Archivbild)

dpa

Ein Airbus A340-300 der Lufthansa landet auf dem Flughafen Frankfurt am Main. (Archivbild)

Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Flugsicherung (DFS) überwacht zivile und militärische Flüge im deutschen Luftraum. Nach DFS-Angaben koordinieren die Mitarbeiter täglich bis zu 10 000 Flugbewegungen, im Jahr knapp drei Millionen.

Die Lotsen überwachen die Maschinen bei Start und Landung sowie in der Luft. Sie sorgen dafür, dass Flugzeuge auf festgelegten Routen in richtiger Höhe fliegen und Sicherheitsabstände einhalten.

Die DFS ging 1993 als privatrechtlich organisierte GmbH aus der Bundesanstalt für Flugsicherung hervor. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Langen bei Frankfurt hat knapp 5900 Mitarbeiter in Deutschland und bei Eurocontrol im niederländischen Maastricht, darunter mehr als 1900 Fluglotsen und Hunderte von Technikern. Die Gewerkschaft der Flugsicherung beziffert die Zahl der bei ihr organisierten DFS-Tarifangestellten auf 2600.

Weitere Kontrollzentren werden in Bremen, Karlsruhe und München betrieben. Außerdem sitzt die DFS in den Kontrolltürmen der 16 internationalen Flughäfen in Deutschland. Chef ist bereits seit 1991 der heute 66 Jahre alte Dieter Kaden, dessen Vertrag im kommenden Jahr endet.

Im Jahr 2006 sollte die DFS privatisiert werden. Der damalige Bundespräsident Horst Köhler verweigerte aber die Unterschrift unter dem Gesetz mit der Begründung, dass Flugsicherung nach dem Grundgesetz eine originär staatliche Aufgabe sei. 2009 wurde die Verfassung geändert. Heute kann die Überwachung des Luftverkehrs über Deutschland von der DFS auch an ausländische Flugsicherungs-Organisationen delegiert werden.

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