Startvorrichtung für eine Panzerabwehrwaffe vom Typ «Milan». Foto: Jens-Ulrich Koch/Archiv
Startvorrichtung für eine Panzerabwehrwaffe vom Typ «Milan». Foto: Jens-Ulrich Koch/Archiv

Startvorrichtung für eine Panzerabwehrwaffe vom Typ «Milan». Foto: Jens-Ulrich Koch/Archiv

dpa

Startvorrichtung für eine Panzerabwehrwaffe vom Typ «Milan». Foto: Jens-Ulrich Koch/Archiv

Berlin (dpa) - Die Bundeswehr verfügt über ein großes Arsenal an Hand- und Panzerabwehrwaffen, die sie für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Nordirak zur Verfügung stellen könnte.

Darunter sind Gewehre, Maschinengewehre und -pistolen sowie Granatwerfer, Panzerfäuste oder tragbare Panzerabwehrwaffen vom Typ «Milan». Das deutsch-französische Konsortium Euromissile (heute MBDA) entwickelte das Waffensystem zu Beginn der 1970er Jahre.

Es kann Panzer und gepanzerte Fahrzeuge in einer Entfernung von 300 Metern bis fast zwei Kilometern zerstören. Der über einen Lenkdraht gesteuerte und mit einem Gefechtskopf bestückte Flugkörper durchschlägt bis zu 70 Zentimeter dicken Panzerstahl. Mittels Wärmebildgerät kann das System auch bei Dunkelheit eingesetzt werden.

Nach Angaben der Bundeswehr lieferte der Hersteller bis heute mehr als 10 000 Panzerabwehrwaffen dieses Typs in rund 40 Länder - darunter Italien, Spanien, Griechenland oder Südafrika. 1600 davon sind im Besitz der Bundeswehr. Deutsche Truppen nutzen sie im Rahmen des internationalen Einsatzes in Afghanistan. Britische Streitkräfte setzten sie unter anderem im Golfkrieg ein.

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