Brücke über dem Rubikon (Fiume Rubicone) in der Nähe von Cesena: Wer den Rubikon sprichwörtlich überschreitet, kann diesen Schritt nicht rückgängig machen. Foto: ANSA/ Pasuale Bove
Brücke über dem Rubikon (Fiume Rubicone) in der Nähe von Cesena: Wer den Rubikon sprichwörtlich überschreitet, kann diesen Schritt nicht rückgängig machen. Foto: ANSA/ Pasuale Bove

Brücke über dem Rubikon (Fiume Rubicone) in der Nähe von Cesena: Wer den Rubikon sprichwörtlich überschreitet, kann diesen Schritt nicht rückgängig machen. Foto: ANSA/ Pasuale Bove

dpa

Brücke über dem Rubikon (Fiume Rubicone) in der Nähe von Cesena: Wer den Rubikon sprichwörtlich überschreitet, kann diesen Schritt nicht rückgängig machen. Foto: ANSA/ Pasuale Bove

Berlin (dpa) - Wer sprichwörtlich den Rubikon überschreitet, kann diesen Schritt nicht rückgängig machen. Die aus der Antike bekannte Bezeichnung für einen entscheidenden Tabubruch geht auf Julius Cäsar (100-44 v.Chr.) zurück.

Im Kampf um die Macht in Rom durfte der damalige Statthalter der Provinz Gallien den Grenzfluss Rubikon zwischen der Provinz Gallia Cisalpina und dem italienischen Kernland nicht überschreiten, weil diese Machtdemonstration den Ausbruch eines Bürgerkrieges provoziert hätte.

Am 10. Januar 49 v.Chr. überquerte Cäsar mit seinen Truppen dennoch den Fluss und überschritt damit auch eine entscheidende Grenze. «Alea iacta est» (der Würfel ist gefallen), soll der Feldherr das Ereignis kommentiert haben. Nach dem daraufhin folgenden Bürgerkrieg regierte Cäsar als Alleinherrscher das Römische Reich.

Heute mündet ein Flüsschen Rubicone in der norditalienischen Region Emilia-Romagna nahe Ravenna in die Adria. Ob es sich dabei um den historischen Rubikon handelt, ist nicht sicher.

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