Bärbel Höhn
Die nordrhein-westfälische Grünen-Politikerin Bärbel Höhn ist von Steinbrück nicht begeistert. Foto: Holger Hollemann/Archiv

Die nordrhein-westfälische Grünen-Politikerin Bärbel Höhn ist von Steinbrück nicht begeistert. Foto: Holger Hollemann/Archiv

dpa

Die nordrhein-westfälische Grünen-Politikerin Bärbel Höhn ist von Steinbrück nicht begeistert. Foto: Holger Hollemann/Archiv

Berlin (dpa) - Die stellvertretende Bundestags-Fraktionschefin der Grünen, Bärbel Höhn, sieht den designierten SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück näher bei der FDP als bei den Grünen.

«Das erleichtert für uns die Zusammenarbeit mit Steinbrück nicht», sagte Höhn am Samstag im Deutschlandradio Kultur. «Steinbrück ist sicher nicht unser Wunschpartner.» Aber für sie sei immer eine goldene Regel, dass ein möglicher Koalitionspartner sein Führungspersonal selber aussuche.

Wenn es die Situation erfordere, würde Steinbrück auch ein Ampel-Bündnis mit FDP und Grünen eingehen - für sie selbst sei dies hingegen «eine ziemliche Horrorvision». Höhn war als Umweltministerin in Nordrhein-Westfalen oft mit dem damaligen SPD-Ministerpräsidenten Steinbrück aneinandergeraten. Jüngst hatten sich beide aber zu einer Aussprache getroffen. Höhn sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Berlin ist nicht Düsseldorf.» Die Lage sei heute eine andere. «Steinbrück ist einer, der pragmatisch ist, der dazulernt und sich neu anpassen kann.»

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