Feldpostbrief aus Afghanistan.
Feldpostbrief aus Afghanistan.

Feldpostbrief aus Afghanistan.

dpa

Feldpostbrief aus Afghanistan.

Berlin (dpa) - Die Bundeswehr hat bei ihren Ermittlungen in der Feldpost-Affäre bisher 20 Fälle von geöffneten Briefen festgestellt. Das gab der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Steffen Moritz, am Freitag in Berlin bekannt.

Bei den Untersuchungen in Afghanistan hätten sich 15 betroffene Soldaten gemeldet und von insgesamt 20 Fällen berichtet. Zudem sei festgestellt worden, dass für den Transport der Feldpost von dem betroffenen Vorposten in der afghanischen Unruheprovinz Baghlan ins Hauptquartier der Bundeswehr in Masar-i-Scharif ein privates, wahrscheinlich afghanisches Unternehmen zuständig war.

Moritz betonte auch, dass es keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Feldpost-Affäre und einem mysteriösen Schießunfall in Baghlan im Dezember gibt.

Die ersten Hinweise auf geöffnete Feldpost hatte der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), in der vergangenen Woche erhalten. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte daraufhin Ermittlungen eingeleitet und rückhaltlose Aufklärung versprochen.

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