Polizist in Attendorn
Polizeieinsatz in Attendorn. Ein Hauptverdächtiger war in einem Flüchtlingsheim festgenommen worden. Foto: Bernd Thissen

Polizeieinsatz in Attendorn. Ein Hauptverdächtiger war in einem Flüchtlingsheim festgenommen worden. Foto: Bernd Thissen

dpa

Polizeieinsatz in Attendorn. Ein Hauptverdächtiger war in einem Flüchtlingsheim festgenommen worden. Foto: Bernd Thissen

Berlin (dpa) - Gegen den 35-jährigen Islamisten, der bei einer Razzia in Nordrhein-Westfalen festgenommen wurde, hatten die algerischen Behörden zuvor einen Haftbefehl erlassen.

Wie Berlins Polizeisprecher Stefan Redlich mitteilte, habe die Polizei dem Festnahme-Ersuchen der algerischen Seite gegen den Verdächtigen wegen Mitgliedschaft in der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) entsprochen. Der Anlass der Durchsuchung sei aber ein anderer gewesen: Der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in Deutschland. Verdächtig seien vier Männer im Alter zwischen 26 und 49 Jahren, darunter der 35-Jährige.

Der 35-jährige Hauptverdächtige war am Morgen in einem Flüchtlingsheim im nordrhein-westfälischen Attendorn festgenommen worden. Ein zweiter Algerier im Alter von 49 Jahren wurde im Zuge der Razzia in Berlin festgenommen. Laut Polizei hatte gegen ihn ein Haftbefehl wegen Urkundenfälschung aus einem anderen Verfahren vorgelegen. Die beiden anderen Verdächtigen seien angetroffen, aber nicht festgenommen worden, sagte Sprecher Redlich.

Das Berliner Landeskriminalamt leitete die Aktion der zeitgleichen Durchsuchungen. Auch in Hannover wurde eine Flüchtlingsunterkunft durchsucht.

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