Jeroen Dijsselbloem
Eurogruppenchef, Jeroen Dijsselbloem, löst Martin Schulz bei den Gesprächen um die griechischen Schulden ab. Foto: Olivier Hoslet

Eurogruppenchef, Jeroen Dijsselbloem, löst Martin Schulz bei den Gesprächen um die griechischen Schulden ab. Foto: Olivier Hoslet

dpa

Eurogruppenchef, Jeroen Dijsselbloem, löst Martin Schulz bei den Gesprächen um die griechischen Schulden ab. Foto: Olivier Hoslet

Berlin (dpa) - Der Vize-Chef der EU-Kommission Jyrki Katainen hat die neue politische Führung in Griechenland vor einer Abkehr vom beschlossenen Reformkurs gewarnt.

«Wir erwarten, dass die Regierung die versprochenen Verpflichtungen einhält», sagte Katainen heute im Deutschlandfunk. Diejenigen, die Griechenland Geld geliehen hätten, müssten sich darauf verlassen können, dass das Land die versprochenen Reformen umsetze.

«Bisher haben wir keine Informationen darüber, wie das Ganze finanziert wird», sagte er mit Blick auf die Pläne von Ministerpräsident Alexis Tsipras. Dieser will trotz aller Warnungen der internationalen Geldgeber den strikten Sparkurs des Landes lockern. Zudem will er eine Neuregelung zum Abbau des 320 Milliarden Euro großen Schuldenberges Griechenlands aushandeln und Privatisierungen stoppen. Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem wird heute zu einem Gespräch mit Tsipras und Finanzminister Giannis Varoufakis in Athen erwartet.

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