Kiel (dpa) - Im Skandal um dioxinbelastete Futtermittel hat die Staatsanwaltschaft Itzehoe am Dienstag ein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche des Futtermittelherstellers aus Uetersen in Schleswig-Holstein eingeleitet.

Dies sei das Ergebnis der Vorprüfungen, sagte Oberstaatsanwalt Ralph Döpper der Deutschen Presse-Agentur. Es bestehe der Anfangsverdacht des Verstoßes gegen das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittel-Gesetzbuch.

«Es geht um das Herstellen und Inverkehrbringen von Futtermitteln, die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen können», präzisierte der Oberstaatsanwalt. Die Ermittlungen liefen mit Hochdruck. Die Firma Harles & Jentzsch soll jahrelang Reste aus der Biodieselherstellung und der Nahrungsmittelindustrie aufgekauft und für Viehfutter verarbeitet haben.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer