Ausnahmezustand
Ausnahmezustand in Tunis: Mit erhobenen Händen bringen sich Passanten in Sicherheit.

Ausnahmezustand in Tunis: Mit erhobenen Händen bringen sich Passanten in Sicherheit.

dpa

Ausnahmezustand in Tunis: Mit erhobenen Händen bringen sich Passanten in Sicherheit.

Tunis/Paris (dpa) - Nach tagelangen blutigen Massendemonstrationen in Tunesien haben die Behörden am Freitag den Ausnahmezustand verhängt. Er gelte für das ganze Land, berichtete die offizielle Nachrichtenagentur in Tunis.

Sie hatte zuvor die Absetzung der Regierung durch den autoritären Langzeit-Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali (74) verkündet.

Ministerpräsident Mohamed Ghannouchi wurde mit der Bildung einer Übergangsregierung beauftragt, die die Parlamentswahlen in den nächsten sechs Monaten vorbereiten soll. Die Parlamentswahlen würden normalerweise 2014 zusammen mit den Präsidentschaftswahlen stattfinden. Ben Ali hatte am Vorabend betont, er strebe nach 23 Jahren kein weiteres Mandat mehr an.

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