Oldenburg (dpa) - Dioxin-belastete Eier werden in einer Tierkörperbeseitigungsanlage entsorgt. Bei 133 Grad und einem Druck von 3 bar werden die Eier 20 Minuten lang gekocht und so sterilisiert. Danach kommt die Masse in einen Ofen, wo sie zu Tiermehl trocknet.

Dieses wird dann verbrannt, erläuterte der Leiter des niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Eberhard Haunhorst, am Mittwoch. Falls auch Fleischproben unzulässig hohe Dioxinwerte ergeben, müssen die Tiere des betroffenen Betriebs unter amtlicher Aufsicht in Schlachthöfen getötet werden. Anschließend gehen die Kadaver in die Tierkörperbeseitigung. Das Fett, das dabei anfällt, wird als Brennstoff genutzt.

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