Berlin (dpa) - Feiertage sind in Deutschland nicht einheitlich geregelt - wichtige Ergebnisse einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur:

- 72 Prozent der Erwachsenen sind dafür, dass der Reformationstag auch in Zukunft - nicht nur zum Reformationsjubiläum 2017 - ein allgemeiner Feiertag in ganz Deutschland wird. Frauen sind eher dafür (74 Prozent), als Männer (70 Prozent). Jüngere sind eher dafür (76 Prozent zwischen 18 und 44) als Ältere (69 Prozent über 55 Jahre).

- 68 Prozent sind dagegen, dass es für eine andere Weltreligion als das Christentum einen bundesweiten Feiertag in Deutschland geben sollte. Am ehesten können sich 10 Prozent einen muslimischen Feiertag vorstellen.

- 61 Prozent sind der Meinung, dass es deutschlandweit in allen Bundesländern gleich viele gesetzliche Feiertage geben sollte - und zwar so viele wie im Bundesland mit den meisten Feiertagen. Frauen sind eher dafür (65 Prozent) als Männer (58 Prozent).

- 53 Prozent sind dagegen, dass ein Feiertag, der auf einen Sonntag fällt, (am Montag) nachgeholt wird. Jüngere sind viel eher dafür als ältere (ab 55 Jahren sind nur 29 Prozent dafür, bei den 18- bis 44-Jährigen sind es dagegen mehr als 50 Prozent).

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