Wiener Hofburg
Seinen Arbeitsplatz hat der Bundespräsident in der noblen Wiener Hofburg. Foto: Ursula Düren/Archiv

Seinen Arbeitsplatz hat der Bundespräsident in der noblen Wiener Hofburg. Foto: Ursula Düren/Archiv

dpa

Seinen Arbeitsplatz hat der Bundespräsident in der noblen Wiener Hofburg. Foto: Ursula Düren/Archiv

Wien (dpa) - Erst nach Auszählung aller Briefwahlstimmen steht heute offiziell der neue österreichische Bundespräsident fest.

Ab 1. Juni ist das Ergebnis mit dem Anschlag auf der Amtstafel des Innenministeriums amtlich. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die achttägige Frist, in der die Wahl theoretisch vor dem Verfassungsgerichtshof angefochten werden könnte.

Der neue Bundespräsident wird schließlich am 8. Juli vor der Bundesversammlung im historischen Sitzungssaal des Parlaments vereidigt. Bis dahin arbeitet der scheidende Amtsinhaber und Sozialdemokrat Heinz Fischer (77) noch in der Wiener Hofburg.

Der künftige höchste Repräsentant des Landes kann sich nach sechs Jahren noch einmal zur Wahl stellen. Der Kandidat der rechtspopulistischen FPÖ Norbert Hofer (45) würde gerne als erste Auslandsreise nach österreichischer Tradition in die Schweiz fahren. Sein von den Grünen unterstützter Kontrahent Alexander Van der Bellen (72) würde als Präsident am liebsten zunächst zum Finale der Fußball-Europameisterschaft nach Paris fliegen.

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