Flüchtlinge gehen mit ihrem Hab und Gut zur Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen. Foto: Boris Roessler/Archiv
Flüchtlinge gehen mit ihrem Hab und Gut zur Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen. Foto: Boris Roessler/Archiv

Flüchtlinge gehen mit ihrem Hab und Gut zur Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen. Foto: Boris Roessler/Archiv

dpa

Flüchtlinge gehen mit ihrem Hab und Gut zur Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen. Foto: Boris Roessler/Archiv

Berlin (dpa) - Asylbewerber sollen in einigen Bundesländern weiterhin Taschengeld in bar ausgezahlt bekommen.

Eine Umstellung auf Einkaufsgutscheine sei aus Sicht von Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Bremen und Schleswig-Holstein zu bürokratisch, meldete das rbb-Inforadio heute unter Berufung auf eine eigene Umfrage bei den zuständigen Ministerien der Länder.

Acht befragte Länder prüften noch, hätten sich wegen des enormen Verwaltungsaufwands meist aber ebenfalls skeptisch gezeigt. In Berlin werde über ein Mobilitätsticket für Flüchtlinge diskutiert. Bayern will der Umfrage zufolge die Sachleistungen definitiv einführen. Die Regelung soll aber zunächst nur in zwei Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber aus den Balkan-Staaten gelten.

Die neue Asylgesetzgebung sieht vor, dass Asylbewerber in Erstaufnahmeeinrichtungen möglichst nur Sachleistungen bekommen. Eine Klausel im Gesetz erlaubt aber auch weiterhin die Barauszahlung.

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