Unweit des jüdischen Geschäfts in Paris, in dem vier Geiseln erschossen wurden, werden Blumen niedergelegt. Foto: Fredrik von Erichsen
Unweit des jüdischen Geschäfts in Paris, in dem vier Geiseln erschossen wurden, werden Blumen niedergelegt. Foto: Fredrik von Erichsen

Unweit des jüdischen Geschäfts in Paris, in dem vier Geiseln erschossen wurden, werden Blumen niedergelegt. Foto: Fredrik von Erichsen

dpa

Unweit des jüdischen Geschäfts in Paris, in dem vier Geiseln erschossen wurden, werden Blumen niedergelegt. Foto: Fredrik von Erichsen

Jerusalem (dpa) - Mindestens eines der vier jüdischen Opfer des Anschlags auf einen koscheren Supermarkt in Paris soll am Dienstag in Jerusalem beigesetzt werden.

Der Vater von Joav Hattab (21) habe dies im Gespräch mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bestätigt, berichtete der israelische Rundfunk. Bei dem Vater Benjamin Hattab handele es sich um einen ranghohen Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Tunesien.

Auch die Familien der drei weiteren jüdischen Opfer, Johan Cohen, Philippe Braham und François-Michel Saada, erwägten eine Beisetzung in Israel.

Vor fast drei Jahren waren die Terroropfer an einer jüdischen Schule in der französischen Stadt Toulouse in Jerusalem beerdigt worden. Im März 2012 hatte der Islamist Mohamed Merah vor einem Gymnasium in Toulouse drei Kinder und einen Lehrer erschossen.

Netanjahu forderte Juden in Frankreich angesichts der Terrorwelle in Paris zur Auswanderung nach Israel auf. «Jeder Jude, der nach Israel einwandern will, wird hier mit offenen Armen empfangen», sagte Netanjahu am Sonntag vor seiner Abreise nach Paris. Gemeinsam mit Außenminister Avigdor Lieberman und Wirtschaftsminister Naftali Bennett wollte er dort an einer Solidaritätsdemonstration teilnehmen. «Der radikale Islam bedroht die ganze Welt», betonte der Regierungschef.

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