Paris (dpa) - Die Terrorgruppe Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) hat Frankreich mit weiteren Anschlägen gedroht. Es werde neue Angriffe geben, sollte das Land nicht damit aufhören, den Islam, seine Symbole und die Muslime zu «bekämpfen», schrieb die Dschihad-Beobachtungsplattform Site.

AQAP ist einer der größten Ableger des weltweit agierenden Al-Kaida-Netzwerks. Die sunnitischen Extremisten nutzen den instabilen Jemen unter anderem als Rückzugsort und Rekrutierungsbecken. Einer der beiden mutmaßlichen Attentäter auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Paris hat nach Informationen von US-Medien ein Terror-Training im Jemen absolviert.

Zuvor hatte bereits die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Anschlag auf «Charlie Hebdo» als Start einer größeren Terrorkampagne mit weiteren Angriffen in Europa und den USA bezeichnet.

«Wir haben mit der Operation in Frankreich begonnen, für die wir die Verantwortung übernehmen», sagte der IS-Prediger Abu Saad al-Ansari nach Angaben von Anwesenden beim Freitagsgebet in einer Moschee der nordirakischen Stadt Mossul. «Morgen werden es Großbritannien, die USA und andere sein.»

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