Slopestyle-Artistin
Lisa Zimmermann hat kein Problem mit dem Erwartungsdruck. Foto: Urs Flueeler

Lisa Zimmermann hat kein Problem mit dem Erwartungsdruck. Foto: Urs Flueeler

dpa

Lisa Zimmermann hat kein Problem mit dem Erwartungsdruck. Foto: Urs Flueeler

St. Georgen ob Murau (dpa) - Der hohen Erwartungshaltung ist sich Slopestyle-Artistin Lisa Zimmermann bewusst. «Die meisten sehen mich hier als Favoritin», sagt die 18-Jährige. Doch von Druck möchte Deutschlands größte WM-Medaillenhoffnung im Ski-Freestyle nichts wissen.

«Klar, jeder, der zu einer WM fährt, will auch aufs Podium. Aber ich rede mir nicht ein, dass ich unbedingt eine Medaille holen muss», betont die Disziplinsiegerin des Weltcups vergangener Saison. Am Dienstag steht bei den Welttitelkämpfen am Kreischberg für sie die Qualifikation an, tags drauf geht es um Gold, Silber und Bronze.

Schon bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi galt Zimmermann als Gold-Anwärterin. Doch eine verpatzte Qualifikation kostete der Nürnbergerin alle Hoffnungen. «Daraus habe ich gelernt», sagt Zimmermann, «in der Quali werde ich daher sicher einen einfacheren Run machen. Dann sollte ich am Mittwoch auch im Finale dabei sein.»

Regen am Wochenende setzte der Piste ordentlich zu, Schlaglöcher zieren seitdem den Slopestyle-Parcours. Zusätzliche Hindernisse, die im Gegensatz zu Schanzen und Geländern nicht eingeplant waren. Zahlreiche Stürze waren die Folge, das Training am Samstag musste sogar abgebrochen werden. «Mir egal», kommentiert Zimmermann, «ich bin gut damit zurechtgekommen. Ich mag es anspruchsvoll.»

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