Zweite
Skeleton-Pilotin Marion Thees hat im Gesamtweltcup den zweiten Platz belegt. Foto: Tobias Hase

Skeleton-Pilotin Marion Thees hat im Gesamtweltcup den zweiten Platz belegt. Foto: Tobias Hase

dpa

Skeleton-Pilotin Marion Thees hat im Gesamtweltcup den zweiten Platz belegt. Foto: Tobias Hase

Calgary (dpa) - Weltmeisterin Marion Thees aus Friedrichroda hat den Gesamtweltcupsieg im Skeleton verpasst. Beim Weltcup-Finale in Calgary kam Thees nicht über Rang zehn hinaus und musste im Gesamtklassement der Britin Shelley Rudman den Vortritt lassen.

Bei den Männern fuhr Frank Rommel aus Zella-Mehlis auf der Olympia-Bahn von 1988 auf Rang drei und sicherte sich so in der Endabrechnung hinter den überragenden Seriensieger Martins Dukurs aus Lettland Rang zwei.

Thees, die vor dem letzten Saisonrennen die Gesamtwertung noch mit hauchdünnen sieben Punkten Vorsprung angeführt hatte, kam im kanadischen Eiskanal nicht zurecht und hatte am Ende deutliche 1,27 Sekunden Abstand auf die siegreiche Britin Elizabeth Yarnold. Rudman machte mit Rang drei hinter Anja Huber aus Berchtesgaden den ersten Gesamtsieg ihrer Karriere perfekt. Dennoch war Thees nicht sauer: «Ich wusste, dass es hier in Calgary schwer für mich wird. Es ist hier eine Gleiterbahn, wo ich sehr viel Startrückstand habe. Daher bin ich volles Risiko gegangen.» Thees will nun auf der schwierigen WM-Piste in Lake Placis wieder voll angreifen.

Über eine gelungene WM-Generalprobe freute sich auch Anja Huber. Die Europameisterin fuhr auf Rang zwei und schob sich in der Endabrechnung noch auf Rang drei vor. «Ein unheimlich knappes Rennen hier. Ich freue mich über die kleine Kristallkugel, denn es war eine Saison mit vielen Tiefen und ein paar Höhen, auch bedingt durch das Wetter. Die Tendenz geht aufwärts, die Abstimmung mit dem Gerät stimmt», sagte Huber kurz vor der WM.

Bei den Männern feierte der Lette Martins Dukurs seinen siebten Saisonsieg im achten Rennen. Der Welt- und Europameister, der schon vor dem Finale praktisch als Gesamtsieger feststand, zauberte zweimal Laufbestzeit in die Eisrinne und distanzierte den Russen Alexander Tretjakow mit 68/100 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Rang. Rommel, der beim Heimrennen vor knapp vier Wochen in Königssee für den einzigen Erfolg der deutschen Skeleton-Männer in diesem Winter gesorgt hatte, wurde Dritter. Alexander Kröckel aus Oberhof landete auf Rang acht, Alex Gassner aus Winterberg wurde Zehnter.

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