Inzell (dpa) - Dem Erfurter Eisschnellläufer Jörg Dallmann droht nach einem Trainingssturz das WM-Aus. Wie sein Trainer André Unterdörfel sagte, hat sich Dallmann in Inzell die Schulter ausgekugelt.

«Wir hoffen, dass er keine weiteren Schäden am Schultergelenk hat. Wenn dem so ist, besteht eine berechtigte Chance, dass er dennoch über 1500 Meter an den Start gehen kann», erklärte der Coach. Die Einzelstrecken-WM findet vom 10. bis 13. März in Inzell statt. Nach den Weltmeisterschaften will Dallmann seine Karriere beenden.

Einen möglichen Start im WM-Teamwettbewerb muss Dallmann voraussichtlich abschreiben, da er am Ausscheidungsrennen an diesem Wochenende um die restlichen beiden Plätze nicht teilnehmen kann. Somit ist der Weg für Alexej Baumgärtner (Chemnitz) und Tobias Schneider (Berlin) frei. Bereits gesetzt für die Team-Verfolger waren Marco Weber (München), Patrick Beckert und Robert Lehmann (beide Erfurt).

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