WM-Siebte
Melanie Robillard (r) hat mit den deutschen Curling-Frauen die WM auf Rang sieben beendet. Foto: Tannen Maury

Melanie Robillard (r) hat mit den deutschen Curling-Frauen die WM auf Rang sieben beendet. Foto: Tannen Maury

dpa

Melanie Robillard (r) hat mit den deutschen Curling-Frauen die WM auf Rang sieben beendet. Foto: Tannen Maury

Lethbridge (dpa) - Mit zwei Siegen zum Abschluss hat das junge deutsche Frauen-Team die Curling-Weltmeisterschaft in Kanada auf einem versöhnlichen siebten Platz abgeschlossen.

Die Auswahl des SC Riessersee um Ersatz-Skip Melanie Robillard gewann in Lethbridge gegen Tschechien und China jeweils mit 6:5 und erkämpfte mit Rang sieben noch sechs wertvolle Punkte in der Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi.

«Platz sieben ist sensationell für unser Team», kommentierte Robillard, die als Skip für die verletzte Andrea Schöpp einspringen musste. Sie sei «völlig kaputt», sagte Robillard, aber man habe das «Optimum» aus der schwierigen Situation herausgeholt. So sah das auch Sportdirektor Rainer Nittel vom Deutschen Curling-Verband (DCV): «In Anbetracht des kurzfristigen Ausfalls von Andrea Schöpp und des daraus resultierenden Umbaus des Teams können wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein.»

Neben Gastgeber Russland qualifizieren sich nach der WM 2013 die sieben punktbesten Mannschaften direkt für das Olympia-Turnier 2014. Zwei weitere Teilnehmer werden im Herbst 2013 bei einem speziellen Qualifikationsturnier ermittelt.

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