Snowboarder
Amelie Kober (l) und Anke Karstens gehören zum 14-köpfigen Aufgebot. Foto: Andreas Gebert

Amelie Kober (l) und Anke Karstens gehören zum 14-köpfigen Aufgebot. Foto: Andreas Gebert

dpa

Amelie Kober (l) und Anke Karstens gehören zum 14-köpfigen Aufgebot. Foto: Andreas Gebert

Planegg (dpa) - Der Snowboard Verband Deutschland hat insgesamt 14 Athleten für die kommende Woche beginnende Weltmeisterschaft nominiert.

Angeführt wird das Aufgebot für den Saisonhöhepunkt von den beiden Olympia-Medaillengewinnerinnen Anke Karstens und Amelie Kober sowie der aktuellen Weltmeisterin im Parallel-Riesenslalom Isabella Laböck. Das teilte Snowboard Germany mit. «Wir haben nicht nur ein großes, sondern auch starkes Team, das im Kampf um die Medaillenvergabe ein gewichtiges Wort mitreden kann», sagte Sportdirektor Stefan Knirsch.

Wie auch bei den Ski-Freestylern geht es bei der ersten Doppel-WM der Geschichte vom 15. bis 25. Januar am Kreischberg um Medaillen. Neben den Raceboardern Karstens, Kober und Laböck ist auch ihren Disziplinkollegen Patrick Bussler und Selina Jörg nach den jüngsten Eindrücken eine Spitzenplatzierung zuzutrauen. Bei den Snowboardcrossern dürften Konstantin Schad und Paul Berg am ehesten Chancen auf eine WM-Medaille in der Steiermark haben.

Beim Parallel-Teamevent der Weltcup-Raceboarder in Bad Gastein erreichte das Duo Cheyenne Loch/Stefan Baumeister am Samstag mit einem siebten Platz das beste deutsche Ergebnis. Bussler war in der Einzelausscheidung am Vortag Dritter geworden. «Eine weitere Podestplatzierung nach gestern wäre eine schöne Draufgabe gewesen, aber es freut mich, dass die beiden Spätberufenen zeigen konnten, dass sie zum WM-Team gehören», sagte Bundestrainer Andi Scheid.

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