Anders Bardal hat sich bei seinem Sturz das Handgelenk gebrochen. Foto: Grzegorz Momot
Anders Bardal hat sich bei seinem Sturz das Handgelenk gebrochen. Foto: Grzegorz Momot

Anders Bardal hat sich bei seinem Sturz das Handgelenk gebrochen. Foto: Grzegorz Momot

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Anders Bardal hat sich bei seinem Sturz das Handgelenk gebrochen. Foto: Grzegorz Momot

Wisla (dpa) - Weltmeister Anders Bardal hat sich bei seinem Sturz in der Qualifikation zum Skisprung-Weltcup in Wisla das linke Handgelenk gebrochen. Dies teilte der Norweger auf seiner Facebook-Seite mit.

«Das ist ärgerlich und schade, auch wenn es hätte schlimmer kommen können», sagte der 32-Jährige in einer Mitteilung des Norwegischen Skiverbandes. Wie lange der Titelträger von 2013 auf der Normalschanze ausfällt, ist ungewiss. «Ich werde zurückkehren. Wir wissen aber noch nicht, wie lange es dauern wird.» Bardal war bei zu viel Aufwind auf 140 Meter - einen Meter über Schanzenrekord - geflogen, nach der Landung jedoch im Auslauf gestürzt.

Bardal ist in dieser Saison bereits das zweite prominente Sturz-Opfer nach Simon Ammann. Der viermalige Olympiasieger aus der Schweiz hatte sich beim Finale der Vierschanzentournee am 6. Januar in Bischofshofen eine schwere Gehirnerschütterung und Prellungen zugezogen. Er hat das Krankenhaus mittlerweile verlassen.

Im Gegensatz dazu drohen dem in der Bischofshofen-Qualifikation schwer gestürzten Amerikaner Nick Fairall nach einer Wirbelsäulenverletzung bleibende Schäden. Der 25-Jährige hatte am Donnerstag nach Aussage seines Trainers Bine Norcic erstmals wieder ein wenig Gefühl in den Beinen. Eine Lähmung könne dennoch nicht ausgeschlossen werden. «Uns wurde gesagt, dass es auch eine Woche, ein Monat oder ein Jahr dauern könnte, bis er seine Beine wieder bewegen kann. Oder eben nicht», sagte Norcic der österreichischen «Kronen Zeitung».

In Wisla sorgte der heftige und ständig wechselnde Wind am Donnerstagvormittag in der Weltcup-Ausscheidung für weitere Schreckmomente. Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch aus Polen musste bei 139,5 Metern ebenfalls in den Schnee greifen, blieb aber unverletzt. Ein sportliches Opfer der Verhältnisse wurde Marinus Kraus. Der Team-Olympiasieger kam bei starkem Rückenwind nur auf 108,5 Meter und verpasste als einziger DSV-Athlet den Wettkampf am Abend (17.30 Uhr).

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