Svenja Würth stürzte und verletzte sich am Wirbel. Foto: Patrick Seeger
Svenja Würth stürzte und verletzte sich am Wirbel. Foto: Patrick Seeger

Svenja Würth stürzte und verletzte sich am Wirbel. Foto: Patrick Seeger

dpa

Svenja Würth stürzte und verletzte sich am Wirbel. Foto: Patrick Seeger

Tschaikoswki (dpa) - Carina Vogt hat den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere knapp verpasst.

Die 21-Jährige belegte am Freitag im russischen Tschaikowski den zweiten Platz hinter der Japanerin Sara Takanashi und bescherte den deutschen Skispringerinnen damit einen gelungenen Jahresauftakt, der jedoch von einem schweren Trainingssturz ihrer Teamkollegin Svenja Würth überschattet wurde. Die 20-Jährige zog sich eine Wirbelverletzung zu und droht die Olympischen Winterspiele zu verpassen.

Unbeeindruckt vom Pech ihrer Mitstreiterin zeigte Vogt, die kurz vor Weihnachten in Hinterzarten bereits Dritte geworden war, zwei Sprünge auf 100,5 und 98,5 Meter. Zum ersten Weltcupsieg einer deutschen Springerin fehlten ihr lediglich 0,9 Punkte. Takanashi feierte mit 99 und 96,5 Metern ihren vierten Saisonerfolg. Dritte wurde die Russin Irina Awwakumowa.

Svenja Würth wurde nach ihrem Sturz umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert, wo die erste Diagnose erstellt wurde. «Svenja geht es den Umständen entsprechend gut, sie hat keinerlei Ausfallerscheinungen. Der betroffene Wirbel wurde fixiert», berichtete Bundestrainer Andreas Bauer. Würth wird nun so schnell wie möglich die Heimreise antreten und in Deutschland weiter untersucht.

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