Carina Vogt sprang in Planica erneut auf Rang drei. Foto: Patrick Seeger
Carina Vogt sprang in Planica erneut auf Rang drei. Foto: Patrick Seeger

Carina Vogt sprang in Planica erneut auf Rang drei. Foto: Patrick Seeger

dpa

Carina Vogt sprang in Planica erneut auf Rang drei. Foto: Patrick Seeger

Planica (dpa) - Carina Vogt hat sich noch einmal eine gehörige Portion Selbstvertrauen für die erste Olympia-Entscheidung im Skispringen der Damen geholt.

Die Degenfelderin kam beim Weltcup in Planica zweimal auf Platz drei und verringerte dabei mit soliden Sprüngen den Rückstand zur bislang überragenden Sara Takanashi. Die Japanerin wurde zudem zweimal von der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz geschlagen.

Mit den Podestplätzen sieben und acht in diesem Winter ist Vogt die Zuverlässigkeit in Person. «Mich hat beeindruckt, wie sehr Carina den beiden anderen auf die Pelle gerückt ist. Sie hatte Rückenwind, Takanashi Aufwind. Und dennoch ist sie ganz nah dran», lobte Bundestrainer Andreas Bauer, der zufrieden war, dass Vogt diesen Weltcup gesprungen ist. «Wir wollten erst nicht nach Planica gehen, da aber der Weltcup nächste Woche in Hinzenbach unsicher war, haben wir uns dafür entschieden. Und es hat sich gelohnt.»

Nicht so recht zufrieden war er mit den Ergebnissen seiner zweiten Olympia-Starterin: Ulrike Gräßler wurde 15. und 16. «Da hatte ich mir einen Platz um die Top-Ten vorgestellt. Aber Ulrike hatte hier ein extremes Problem mit der Anlaufgeschwindigkeit, das haben wir nicht in den Griff bekommen», sagte Bauer. Zudem hatte er so seine Probleme mit der Schanze: «Wir fahren hier ganz gewiss nicht zu einem Lehrgang hin. Diese Anlage ist alles andere als gelenkschonend. Auf technische Details wie den Telemarkaufsprung kann man hier nicht achten.»

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer