Melanie Faißt will nicht mehr von der Schanze springen. Foto: Patrick Seeger
Melanie Faißt will nicht mehr von der Schanze springen. Foto: Patrick Seeger

Melanie Faißt will nicht mehr von der Schanze springen. Foto: Patrick Seeger

dpa

Melanie Faißt will nicht mehr von der Schanze springen. Foto: Patrick Seeger

Frankfurt/Main (dpa) - Nach dem Aus für die Olympia-Premiere in Sotschi hat Skispringerin Melanie Faißt überraschend ihren sofortigen Rücktritt erklärt.

«Ich habe mich zielstrebig auf den Winter vorbereitet, um mich für die Olympischen Spiele qualifizieren zu können. Aber ich muss akzeptieren, dass sich dieser Traum nicht mehr realisieren lässt. Ich habe deshalb beschlossen, meine Karriere als aktive Skispringerin zu beenden und möchte mich nun auf meine berufliche Zukunft konzentrieren», begründete die 23-Jährige in einer Mitteilung des Deutschen Skiverbandes (DSV) ihre Entscheidung.

Faißt hatte als Dritte bei der Weltcup-Premiere 2011 in Lillehammer ihr bestes Ergebnis erzielt. Bei der WM im selben Jahr war sie Neunte geworden. In dieser Saison sprang die deutsche Meisterin von 2005 der nationalen und internationalen Konkurrenz jedoch weit hinterher. «Mit Melanie Faißt verlieren wir eine hervorragende Skispringerin. Ihre Entscheidung, nach Nichterreichen der olympischen Qualifikationsnormen ihre Karriere zu beenden, müssen wir leider akzeptieren», sagte Bundestrainer Andreas Bauer.

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