Beim Comeback von Gregor Schlierenzauer im polnischen Wisla reichte es nur zu Platz 31. Foto: Foto: Daniel Karmann
Beim Comeback von Gregor Schlierenzauer im polnischen Wisla reichte es nur zu Platz 31. Foto: Foto: Daniel Karmann

Beim Comeback von Gregor Schlierenzauer im polnischen Wisla reichte es nur zu Platz 31. Foto: Foto: Daniel Karmann

dpa

Beim Comeback von Gregor Schlierenzauer im polnischen Wisla reichte es nur zu Platz 31. Foto: Foto: Daniel Karmann

Wisla (dpa) - Gregor Schlierenzauer strahlte. Nach all den Siegen bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und Tournee-Springen war es für den Skispringer aus Österreich einfach nur eine Freude, endlich wieder bei einem Weltcup auf dem Balken zu sitzen.

«Es ist wunderschön, diese Stimmung wieder erleben zu dürfen. Das ist Gänsehaut am ganzen Körper», befand der 27 Jahre alte Tiroler. Zum ersten Mal seit dem Bergiselspringen 2016 und damit seit über einem Jahr nahm Schlierenzauer wieder an einem Wettkampf teil. Beim Comeback im polnischen Wisla reichte es nur zu Platz 31, 1,2 Punkte fehlten dem erfolgreichsten Springer der vergangenen zehn Jahre zum zweiten Durchgang. «Die Sprünge waren teilweise recht gut, auch wenn ich weiß, dass ich derzeit schon mehr auf dem Kasten habe», erklärte Schlierenzauer.

Der Österreicher nahm sich im Januar 2016 zunächst eine Auszeit vom Sport. «Ich hatte eine Sinnkrise, so etwas ist nicht einfach zu meistern», sagte Schlierenzauer, der mit 53 Weltcups so viele wie kein anderer Skispringer gewonnen hat. Bei einem Skitrip in Kanada riss sich Schlierenzauer im März das Kreuzband - und stand vor dem Karriere-Aus. «Diese Pause war notwendig und richtig. Jetzt bin ich wieder voller Motivation da», sagte er.

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