Gregor Schlierenzauer steht beim Abschlussspringen der Vier-Schanzentournee in Bischofshofen nicht im österreichischen Kader. Foto: Daniel Karmann
Gregor Schlierenzauer steht beim Abschlussspringen der Vier-Schanzentournee in Bischofshofen nicht im österreichischen Kader. Foto: Daniel Karmann

Gregor Schlierenzauer steht beim Abschlussspringen der Vier-Schanzentournee in Bischofshofen nicht im österreichischen Kader. Foto: Daniel Karmann

dpa

Gregor Schlierenzauer steht beim Abschlussspringen der Vier-Schanzentournee in Bischofshofen nicht im österreichischen Kader. Foto: Daniel Karmann

Bischofshofen (dpa) - Gregor Schlierenzauer ist am Tiefpunkt seiner Erfolgskarriere angelangt. Der mehrfache Weltmeister und Team-Olympiasieger springt der Konkurrenz nur noch hinterher - und verpasst nun sogar das Tournee-Finale.

Nach seinen schwachen Auftritten wurde der 53-malige Rekord-Weltcupsieger von Österreichs Cheftrainer Heinz Kuttin aus dem Aufgebot für Bischofshofen genommen. «Ich habe in unserem Gespräch gemerkt, dass es für ihn eine Qual ist», begründete Kuttin die Entscheidung.

Schlierenzauer wirkt nach zehn Jahren auf absolutem Topniveau ausgelaugt. Das vorzeitige Tournee-Ende empfand er daher fast als Befreiung. «Sie (die Trainer) nehmen mir damit eine Last von den Schultern, die zuletzt immer größer geworden ist. Ich wollte die Tournee unbedingt durchspringen, aber es passt so ganz und gar nichts zusammen und mir fallen auch keine Antworten mehr ein», schrieb er in seinem Blog.

2012 und 2013 hatte sich der 25-Jährige noch als Tournee-Triumphator feiern lassen. Von solchen Erfolgen kann er momentan nur träumen. «Es kann nicht immer sensationell laufen. Ich habe gerade einen Hänger», räumte er unlängst ein. Ob Schlierenzauers Karriere sogar vor dem Ende steht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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