Pechvogel Martin Schmitt muss eine Zwangspause einlegen. Foto: Andreas Gebert
Pechvogel Martin Schmitt muss eine Zwangspause einlegen. Foto: Andreas Gebert

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dpa

Pechvogel Martin Schmitt muss eine Zwangspause einlegen. Foto: Andreas Gebert

Innsbruck (dpa) - Nach der sportlichen Enttäuschung mit dem Halbzeit-Aus bei der 60. Vierschanzentournee hat Martin Schmitt den nächsten Rückschlag hinnehmen müssen. Wegen erneuter Knieprobleme muss der 33-Jährige eine Pause einlegen.

Er kann damit vorerst nicht wie vorgesehen für eine Rückkehr in den Weltcup trainieren. Trotzdem denkt Schmitt nicht daran, die Saison zu beenden. «Sobald ich mich wieder fit fühle, werde ich mit dem Athletik- und Sprungtraining beginnen, denn ich möchte diese Saison noch einige Weltcupspringen machen», erklärte der Mannschafts-Olympiasieger von 2002 in einer Erklärung des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Schmitt hatte sich mit zwei schwachen Auftritten in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen nicht für die zweite Tournee-Hälfte qualifizieren können und war am vergangenen Montag nach Hause gereist. Dort unterzog er sich nach Rücksprache mit Teamarzt Mark Dorfmüller einer Kernspintomographie, bei der eine Ansatzreizung der Quadrizepssehne festgestellt wurde. «Eigentlich hatte ich nach meinem Tournee-Ausstieg geplant, direkt wieder mit dem Sprungtraining zu beginnen», meinte der Routinier.

«Es handelt sich um eine Überlastungsreaktion. Ich habe Martin empfohlen, das Knie zu schonen und parallel dazu physiotherapeutisch behandeln zu lassen», sagte Dorfmüller. Schmitt plagt sich seit dem vergangenen Sommer mit Knieproblemen, die eine optimale Saisonvorbereitung verhinderten.

Bundestrainer Werner Schuster empfiehlt dem viermaligen Weltmeister zunächst einmal Ruhe. «Für Martin ist es wichtig, die nächsten Tage zu nutzen, um wieder ganz gesund zu werden. Denn das ist die unabdingbare Voraussetzung, um sportlich wieder auf die Beine zu kommen», sagte Schuster.

Sollte Schmitt dies schnell gelingen und er im Training eine Leistungssteigerung erkennen lassen, winkt ihm Ende Januar ein Comeback im A-Team. «Die nächste Möglichkeit für einen Weltcup-Einsatz besteht bei den Wettkämpfen im japanischen Sapporo», kündigte Schuster an.

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