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Richard Freitag schaffte in Oberstdorf einen neuen persönlichen Rekord. Foto: Andreas Gebert

Richard Freitag schaffte in Oberstdorf einen neuen persönlichen Rekord. Foto: Andreas Gebert

dpa

Richard Freitag schaffte in Oberstdorf einen neuen persönlichen Rekord. Foto: Andreas Gebert

Oberstdorf (dpa) - Mit dem persönlichen Rekord von 202 Metern hat sich Richard Freitag souverän für den Skiflug-Weltcup in Oberstdorf qualifiziert. Den Top-Springern konnte Deutschlands Hoffnungsträger aber noch nicht Paroli bieten.

«Von der Weite her passt es, aber die Sprünge sind noch nicht so gut. Es muss harmonischer werden, damit oben mehr Geschwindigkeit mitgenommen werden kann», sagte Freitag. Auch Severin Freund, der 195,5 Meter weit flog, war ein Stück von der Spitze entfernt. «Es waren noch ein paar Haken dabei. Ich hoffe, dass ich morgen den 200er nachholen kann», meinte der Bayer. Neben dem Spitzenduo schafften Andreas Wank, Michael Neumayer und Stephan Hocke den Einzug in den Wettbewerb am Samstag.

Mit einem Satz auf 221,5 Meter düpierte der Slowene Peter Prevc die Weltelite und brachte sich als Siegkandidat bei der WM-Generalprobe im Allgäu ins Gespräch. Einen starken Eindruck hinterließen auch Prevc' Landsmann Robert Kranjec mit 220 Metern, der viermalige Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz mit 218,5 Metern sowie Daiko Ito aus Japan, der 218 Meter weit sprang.

Freitag musste sich erstmals seit dem Saisonauftakt in Kuusamo wieder für einen Wettbewerb qualifizieren, weil es im Skifliegen eine extra Weltcupwertung gibt, in der der 20-Jährige nicht unter den Top Ten rangiert. «Ich weiß, dass ich das immer drauf habe. Aber es kann natürlich auch mal etwas schief gehen, deshalb war etwas Nervosität dabei», bekannte Freitag.

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