Achter
Richard Freitag belegte beim Weltcup in Sapporo den achten Platz. Foto: Kimimasa Mayama

Richard Freitag belegte beim Weltcup in Sapporo den achten Platz. Foto: Kimimasa Mayama

dpa

Richard Freitag belegte beim Weltcup in Sapporo den achten Platz. Foto: Kimimasa Mayama

Sapporo (dpa) - Auch für Richard Freitag wachsen die Bäume noch nicht in den Himmel. Eine Woche nach seinem doppelten Podest-Coup in Zakopane musste sich der 20 Jahre alte Senkrechtstarter beim Skisprung-Weltcup in Sapporo mit dem achten Platz begnügen.

«Das Ergebnis ist okay. Die Sprünge waren gut, aber für ganz vorne haben sie nicht gereicht», bilanzierte Freitag. Jubeln durfte der Japaner Daiki Ito, der vor heimischer Kulisse mit 134 und 130 Metern den ersten Weltcupsieg seiner Karriere feierte. Mit dem knappst möglichen Vorsprung von 0,1 Punkten verwies er den Norweger Anders Bardal, der auf 134 und 135 Meter kam, auf Rang zwei. Dritter wurde Kamil Stoch aus Polen.

Freitag war im ersten Durchgang auf 137 Meter geflogen, musste wegen einer schlechten Landung aber deutliche Punktabzüge in Kauf nehmen. «Ich habe mich ein bisschen erschrocken, dass es so weit ging. Aber so macht es Spaß, auch wenn die Landung nicht so richtig hingehauen hat», meinte der Sachse.

In der Weltcup-Gesamtwertung liegt Freitag mit 646 Punkten auf dem sechsten Rang. Der Österreicher Andreas Kofler, der Neunter wurde, behauptete in Abwesenheit seines Landsmannes Gregor Schlierenzauer mit 934 Zählern die Führung vor Bardal (889).

Neben Freitag konnte von den DSV-Springern auch Michael Neumayer überzeugen. Der 33-Jährige landete mit 130,5 und 129 Metern auf dem zehnten Rang. «Schade, dass ich mir beim zweiten Versuch hinten auf die Ski draufgestiegen bin. Sonst hätte es noch ein paar Meter weiter gehen können. Trotzdem ist das ein super Resultat, mit dem ich sehr zufrieden bin», erklärte der Routinier.

Severin Freund lag zur Halbzeit nach einem Satz auf 130,5 Meter als Achter in Reichweite zur Spitze, stürzte im Finale aber bei 104 Meter ab und wurde nur 27. Kaum besser erging es Stephan Hocke mit 132 und 116,5 Metern auf Platz 22. «Die Bedingungen waren an der Grenze. Im ersten Durchgang hatte ich Dusel mit dem Wind, da ging es weit. Wenn man zu wenig hat wie im Finale, ist es schwierig, den Hang zu erreichen», erklärte Hocke.

Nicht zufrieden war auch Andreas Wank, der mit Sprüngen auf 117,5 und 118,5 Meter den 26. Platz belegte. «Ich ärgere mich, weil ich über dem Verbau die Symmetrie verloren habe», sagte der Oberhofer.

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