Federico Pellegrino musste sich dem Norweger Finn Haagen Krogh geschlagen geben. Foto: Fehim Demir
Federico Pellegrino musste sich dem Norweger Finn Haagen Krogh geschlagen geben. Foto: Fehim Demir

Federico Pellegrino musste sich dem Norweger Finn Haagen Krogh geschlagen geben. Foto: Fehim Demir

dpa

Federico Pellegrino musste sich dem Norweger Finn Haagen Krogh geschlagen geben. Foto: Fehim Demir

Tschierv (dpa) - Der Norweger Finn Haagen Krogh hat den Sprint-Wettbewerb bei der Tour de Ski gewonnen. Der Langläufer setzte sich am Neujahrstag im schweizerischen Tschierv gegen den Italiener Federico Pellegrino und Len Valjas aus Kanada durch.

Der Schweizer Lokalmatador Dario Cologna stürzte beim Finale in der nach ihm benannten Arena und musste sich mit Platz vier begnügen. Die deutschen Teilnehmer waren schon frühzeitig ausgeschieden und konnten nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen. In der Gesamtwertung führt weiterhin der Russe Maxim Wylegschanin, Jens Filbrich aus Frankenhain ist als 16. bester DSV-Läufer.

«Ich habe keine Ahnung, wo ich die Zeit liegengelassen habe. Ich bin gerade etwas rat- und sprachlos», meinte Tobias Angerer. Er hätte sich auf der 1,4 Kilometer langen Strecke gut gefühlt. «Klar war es eine sehr anspruchsvolle Runde und der Schnee war etwas stumpf, aber fast 14 Sekunden Rückstand zum Prologsieger sind eindeutig zu viel», sagte der Vachendorfer, der immer noch mit dem Gedanken spielt, die Tour vorzeitig zu verlassen.

Davon will Bundestrainer Frank Ullrich nichts wissen. «Wir haben hier die Leute am Start gehabt, die für das Gesamtklassement laufen. Wir wussten, dass es im Sprint schwer wird, aber den einen oder anderen hätte ich gern im Viertelfinale gesehen», bemerkte der Bundestrainer, der ebenfalls davon ausging, dass sein Team bei der Materialwahl nicht den glücklichsten Tag erwischt hatte.

Tschierv war die dritte von sieben Stationen der Tour.

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