Uwe Bellmann muss ordentlich schuften. Foto: Kay Nietfeld
Uwe Bellmann muss ordentlich schuften. Foto: Kay Nietfeld

Uwe Bellmann muss ordentlich schuften. Foto: Kay Nietfeld

dpa

Uwe Bellmann muss ordentlich schuften. Foto: Kay Nietfeld

Oberstdorf (dpa) - Die Skitechniker der deutschen Langläufer hatten alles andere als einen besinnlichen Start ins neue Jahr. Die Wetterkapriolen in Oberstdorf zwangen das Team von Chef Uwe Bellmann schon in den frühen Morgenstunden ins Langlaufstadion im Ried.

Regen, hohe Temperaturen und tiefer Schnee trieben dem Team hinter dem Team den Schweiß auf die Stirn. Schließlich galt es, für die Athleten die richtigen Ski für die vierte Etappe der Tour de Ski zu finden und zu präparieren. Und da am Neujahrstag der Skiathlon gelaufen wurde, mussten Klassik- und Freistilski in Schuss gebracht werden.

«Das ist für uns eine echte Herausforderung - wir sind hier wirklich fast rund um die Uhr am Ball», verriet Bellmann, als WM-Dritter 1982 in Oslo einst auch ein Athlet von Weltklasseformat. Dass er und seine Mannschaft ihr Fach verstehen, zeigte die zweite Etappe in Oberhof. Die deutschen Läufer hatten bei schwierigen Bedingungen die mit Abstand besten Ski unter den Füßen. So konnte Axel Teichmann der versammelten Weltspitze davonlaufen.

In einer Zeit, da auch ein Langlaufski ein Hightech-Produkt ist, entscheiden Nuancen. Schon deshalb ist auch der despektierliche Begriff «Wachser» nicht mehr aktuell. Die Erfahrung und das Können der Skitechniker ist mitentscheidend über Sieg oder Niederlage.

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