Oberammergau (dpa) - Zahlreiche Zwischenfälle haben bei eisiger Kälte den traditionellen König-Ludwig-Lauf in Oberammergau überschattet. Ein 74 Jahre alter Langläufer aus Schweden brach bereits kurz nach dem Start zusammen.

Obwohl er sofort von den anwesenden Rettungskräften versorgt wurde, starb er wenig später im Krankenhaus. Nach Veranstalterangaben litt der Mann an einer Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems.

Von den mehr als 4 300 Teilnehmern bekamen etwa 40 Langläufer wegen der extrem niedrigen Temperaturen gesundheitliche Probleme. Sie mussten ärztlich versorgt werden. Acht Sportler wurden stationär behandelt, durften das Krankenhaus am Sonntag aber wieder verlassen. Das Organisationskomitee des 40. König-Ludwig-Laufs drückte sein Mitgefühl für die Betroffenen, vor allem für die Familie des 74-Jährigen, aus.

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