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Der Schweizer Dario Cologna siegte in Oberhof.

Der Schweizer Dario Cologna siegte in Oberhof.

Die Polin Justyna Kowalczyk hat auch das zweite Rennen der Tour de Ski gewonnen.

Der Schweizer Dario Cologna (2.v.r.) führt das Feld in Oberhof an.

Justyna Kowalczyk jubelt nach ihrem Sieg über die 10-Kilometer-Distanz.

Der Schweizer Skilangläufer Dario Cologna kommt in Oberhof als Erster ins Ziel.

Denise Herrmann ist bei der Tour de Ski weit zurückgefallen.

Axel Teichmann (l) läuft in Oberhof als Zehnter ins Ziel.

dpa, Bild 1 von 7

Der Schweizer Dario Cologna siegte in Oberhof.

Oberhof (dpa) - Druck statt Heimvorteil: Die deutschen Skilangläufer sind zum Auftakt der Tour de Ski nicht aus der Statistenrolle herausgekommen. Lediglich Axel Teichmann hält als Zehnter des Gesamtklassements mit einem Rückstand von zehn Sekunden auf Spitzenreiter Dario Cologna Anschluss.

Der Olympiasieger aus der Schweiz gewann am Neujahrstag das 15-Kilometer-Rennen mit Handicap-Start im klassischen Stil, nachdem der Schwede Marcus Hellner den Prolog für sich entschieden hatte.

Bei den Frauen scheint die Tour zu einer Soloshow der Polin Justyna Kowalczyk zu werden. Die Olympiasiegerin hat nach Prolog und 10-km-Rennen bereits 32,5 Sekunden Vorsprung. Beste Deutsche ist Katrin Zeller aus Oberstdorf, die als 30. einen Rückstand von 2:07,4 Minuten aufweist. Für das beste Resultat sorgte beim Prolog Denise Herrmann aus Oberwiesenthal, die als Siebte die WM-Qualifikation schaffte. Evi Sachenbacher-Stehle aus Reit im Winkl konnte wegen einer fiebrigen Erkältung am Silvestertag nicht antreten und ist bereits wieder daheim.

«Bei den Damen hatte ich schon etwas mehr erwartet. Die Abstände sind sehr groß», sagte Bundestrainer Jochen Behle, der nun davon ausgeht, dass nur noch Zeller und Stefanie Böhler (Ibach) die Tour zu Ende laufen. «Ich brauche bei der Tour immer ein paar rennen. Ich denke, es geht jetzt von Tag zu Tag besser», betonte Zeller vor der dritten Etappe am Sonntag in ihrem Heimatort Oberstdorf.

«Ich hatte für mich persönlich etwas mehr erwartet, besonders vom 15-km-Rennen», sagte Teichmann, der nach einer vierwöchigen Wettkampfpause noch fehlende Spritzigkeit beklagt. «Mir ist es leider nicht gelungen, ganz vorn an der Gruppe dranzubleiben. Insofern muss ich mit der Platzierung leben. Der Rückstand hält sich aber in Grenzen. Ich denke, der Bart wird nicht mehr sehr lang», sagte der Athlet aus Bad Lobenstein, der sich erst wieder rasieren will, wenn er ganz weit vorn ins Ziel kommt.

«Mit Axel und auch mit Jens Filbrich als 17. bin ich voll zufrieden. Bei den anderen merkt man, dass die Wettkampfhärte fehlt. Da sind noch ein paar rennen nötig», meinte Behle, der die nächsten Rennen auf Tobias Angerer verzichten muss. Der Vachendorfer stieg am Neujahrstag aus der Tour aus. «Er hat nach seinem Formtief zu früh angefangen. Er hatte keine Chance und will nun lieber in Ruhe einen Neuaufbau in Richtung WM starten», begründete Behle das Tour-Aus des Bayern.

Vor dem Tour-Start am Silvestertag hatte der Weltverband FIS vier Athleten wegen eines zu hohen Hämatokrit-Wertes mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt. Darunter befindet sich mit dem Russen Maxim Wylegschanin auch ein Tour-Favorit. Er hatte vor Weihnachten in La Clusaz ein Weltcup-Rennen gewonnen. Eine Schutzsperre geht einher mit einer genauen Dopingkontrolle.

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