La Clusaz (dpa) - Die deutschen Skilangläuferinnen haben beim Weltcup im französischen La Clusaz ein Debakel erlebt. Im Massenstartrennen über 15 Kilometer im freien Stil schieden Steffi Böhler (Ibach) und Katrin Zeller (Oberstdorf) sang- und klanglos aus.

Lediglich Nachwuchsläuferin Denise Herrmann aus Oberwiesenthal erreichte das Ziel, allerdings mit mehr als fünf Minuten Rückstand auf Siegerin Marit Björgen aus Norwegen auf Rang 43. Die dreimalige Olympiasiegerin demontierte gemeinsam mit der Polin Justyna Kowalczyk das Feld und siegte souverän.

«Das war definitiv gar nichts», klagte Bundestrainer Jochen Behle. Böhler fühlte sich während ihres Wettkampfes saft- und kraftlos und stieg zeitig aus. Zeller war zwei Runden mit einer Verfolgergruppe mitgegangen, fiel dann aber zurück. Nach der Hälfte der Distanz war auch sie mit ihrem Latein am Ende. «Es war, als hätte jemand den Stecker gezogen. Es ging gar nichts mehr», sagte die Oberstdorferin.

«Ich habe keine Ahnung, woran das lag. Hier auf 1400 Meter Höhe haben sehr viele gepumpt wie die Maikäfer. Aber wir waren bis Donnerstag noch in Davos und haben dort trainiert, so dass ich mit solch einem Einbruch nicht gerechnet habe», sagte Behle.

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