Florian Notz lief beim Weltcup im schwedischen Ulricehamn auf Rang 18 und war damit bester Deutscher. Foto: Fredrik von Erichsen
Florian Notz lief beim Weltcup im schwedischen Ulricehamn auf Rang 18 und war damit bester Deutscher. Foto: Fredrik von Erichsen

Florian Notz lief beim Weltcup im schwedischen Ulricehamn auf Rang 18 und war damit bester Deutscher. Foto: Fredrik von Erichsen

dpa

Florian Notz lief beim Weltcup im schwedischen Ulricehamn auf Rang 18 und war damit bester Deutscher. Foto: Fredrik von Erichsen

Ulricehamn (dpa) - Das Langlauf-Damen-Team für die Weltmeisterschaften ab 22. Februar in Lahti füllt sich. Auch Steffi Böhler schaffte nach Nicole Fessel, Sandra Ringwald und Victoria Carl die verbandsinterne Norm.

Die Schwarzwälderin kam beim Weltcup im schwedischen Ulricehamn über zehn Kilometer in der freien Technik auf Platz elf, unmittelbar nach Ringwald. Dagegen sieht es bei den Herren ernüchternd aus. Florian Notz schaffte als 18. noch das beste Ergebnis. Er und Thomas Bing sind bislang die beiden einzigen DSV-Läufer, die sicher in Lahti dabei sind.

Nach ihrer langen Weihnachtspause machte Rekord-Weltcupsiegerin Marit Björgen wieder auf sich aufmerksam. Die Norwegerin, die auf die Tour de Ski verzichtet hatte, gewann zum zweiten Mal in diesem Winter. Dagegen schaffte der Kanadier Alex Harvey überraschend seinen ersten Erfolg und distanzierte dabei auch den favorisierten Norweger Martin Johnsrud Sundby.

Die Erleichterung war Steffi Böhler anzumerken. Die routinierteste deutsche Läuferin hatte wie immer einen schweren Saisonstart, kam erst bei der Tour de Ski in Form und lief nun in Ulricehamn zum besten Saisonergebnis. «Ich freue mich, dass ich nun die weitere WM-Vorbereitung ohne Druck angehen kann», meinte Böhler. Ihre Teamkollegin Ringwald war erstaunt, wie gut es lief. «Mit einem zehnten Rang hätte ich nicht gerechnet. Es hat sehr viel Spaß gemacht, hier zu laufen», sagte die Schonacherin.

Bei den Herren gab es lange Gesichter, vor allem bei Tim Tscharnke. Nachdem er bei der Tour de Ski zugunsten eines Trainings bei Halbzeit ausgestiegen war, konnte er in Schweden die Erwartungen nicht erfüllen. Platz 49 war enttäuschend.

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