Bundestrainer Jochen Behle wollte seine Läufer vor extremer Kälte schützen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Bundestrainer Jochen Behle wollte seine Läufer vor extremer Kälte schützen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Bundestrainer Jochen Behle wollte seine Läufer vor extremer Kälte schützen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

dpa

Bundestrainer Jochen Behle wollte seine Läufer vor extremer Kälte schützen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Leipzig (dpa) - Die deutschen Spitzen-Langläufer wollen nun doch beim Weltcup am Wochenende im eiskalten russischen Rybinsk starten. Das gab Bundestrainer Jochen Behle bekannt.

Vorausgegangen waren noch einmal Gespräche mit den Athleten, die sich dafür aussprachen, nach Russland zu fliegen und dort abzuwarten, ob die Wettkämpfe stattfinden. Für das Wochenende sind in Rybinsk Temperaturen bis 29 Grad unter Null vorausgesagt. Rennen dürfen nach dem Reglement des Weltverbandes FIS nicht bei Tagestemperaturen unter minus 20 Grad gestartet werden.

«Ich habe den Sportlern gesagt, dass sie, wenn sie in Rybinsk sind, in jedem Fall starten müssen, wenn die Wettbewerbe angesetzt werden. Dann ist es egal, ob wir minus 27 oder nur minus 21 Grad haben. Das haben sie akzeptiert», sagte Behle. Demnach werden bei den Massenstartrennen und beim Skiathlon am Sonntag Steffi Böhler (Ibach), die Oberstdorferinnen Katrin Zeller und Nicole Fessel, Tobias Angerer (Vachendorf), Axel Teichmann (Bad Lobenstein), Jens Filbrich (Frankenhain) und Tim Tscharnke (Biberau) in den Startlisten stehen.

Am Montag hatte Behle aufgrund der eisigen Temperaturen noch einen Startverzicht der deutschen Langläufer in Rybinsk verkündet. Er wollte seine Athleten vor möglichen Erkältungskrankheiten schützen, nachdem einige Sportler zuletzt wegen Infekten bereits ausgefallen waren.

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