Josef Wenzl musste sich nur dem Norweger Eirik Brandsdal geschlagen geben. Foto: Daniel dal Zennaro
Josef Wenzl musste sich nur dem Norweger Eirik Brandsdal geschlagen geben. Foto: Daniel dal Zennaro

Josef Wenzl musste sich nur dem Norweger Eirik Brandsdal geschlagen geben. Foto: Daniel dal Zennaro

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Josef Wenzl musste sich nur dem Norweger Eirik Brandsdal geschlagen geben. Foto: Daniel dal Zennaro

Mailand (dpa) - Langläufer Josef Wenzl ist beim Sprint-Weltcup in Mailand zum dritten Mal in seiner Karriere auf das Podest gestürmt. Im Finale musste der 27-Jährige aus Zwiesel lediglich dem Norweger Eirik Brandsdal um 0,2 Sekunden den Vortritt lassen.

Dritter wurde der Schwede Teodor Peterson. Bei den Damen feierte die Schwedin Ida Ingemarsdotter den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere. Im Finale verwies sie die Amerikanerin Kikkan Randall auf Rang zwei. Als beste Deutsche belegte Denise Herrmann aus Oberwiesenthal den 19. Rang.

«Zweiter ist genial. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich wieder dorthin gekommen bin. Ich freue mich riesig und werde diesen Moment genießen», sagte Wenzl. Zuletzt hatte er in einem Einzel-Wettbewerb vor drei Jahren als Dritter in Whistler auf dem Podium gestanden. Im Team-Sprint war ihm dies noch einmal im Januar 2010 in Rybinsk an der Seite von Tim Tscharnke gelungen.

Auch Bundestrainer Jochen Behle war begeistert vom Auftritt des Sprint-Spezialisten. «Ich habe schon vorher gesagt, dass Josef es wieder drauf hat. Heute hat er es bewiesen. Er hat sich sehr gut verkauft. Diesen zweiten Platz kann ihm keiner nehmen», lobte Behle.

Schon die Qualifikation meisterte Wenzl, für den es erst die zehnte Top-Ten-Platzierung im Weltcup seit 2006 war, locker. Danach machte er in jedem Lauf einen bärenstarken Eindruck und lief stets von der Spitze weg. «Ich habe versucht, vorne allen Querelen aus dem Weg zu gehen und zu pushen, damit mich keiner überholt. Die Taktik war die richtige», stellte Wenzl zufrieden fest.

Im Finale vermasselte Brandsdal, der auch im Halbfinale knapp vor Wenzl lag, dem Bayern den zweiten Karrieresieg nach Düsseldorf 2007. Das änderte aber nichts an Wenzls Hochgefühl. «Ich bin trotzdem überglücklich und werde heute noch ein bisschen feiern», meinte Wenzl.

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