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Justyna Kowalczyk dominierte auch 2013 die Tour de Ski. Foto: Maurizio Brambatti

Justyna Kowalczyk dominierte auch 2013 die Tour de Ski. Foto: Maurizio Brambatti

dpa

Justyna Kowalczyk dominierte auch 2013 die Tour de Ski. Foto: Maurizio Brambatti

Val di Fiemme (dpa) - Die Tour de Ski der Langläufer wird für immer mit dem Namen Justyna Kowalczyk in Zusammenhang gebracht werden. Auf der Alpe Cermis in den Dolomiten feierte die Polin bereits ihren vierten Gesamtsieg in Serie.

Die Überlegenheit, mit der die 29 Jahre alte Kowalczyk dies schaffte, nötigt Respekt ab. Immerhin distanzierte sie die Konkurrenz, von der lediglich die Norwegerin Marit Björgen krankheitsbedingt fehlte, zwischenzeitlich um über zwei Minuten.

Kowalczyk ist ein Phänomen. Nachdem sie bereits einmal wegen einer nie aufgeklärten Dopingverdächtigung pausieren musste, kehrte sie stark wie nie in den Weltcup zurück. Sie gewann an Profil, steigerte sich in Sprints wie im Ausdauerbereich und lernte taktisches Verhalten. Mit immenser Oberarmkraft und einer aufwendigen Beinarbeit hat Kowalczyk einen eigenen, unverkennbaren Laufstil kreiert. Der ist zwar nichts für Ästheten, aber unglaublich erfolgreich.

Ein Olympiasieg, zwei WM-Titel, drei Gesamtweltcup-Erfolge und nun vier Tour de Ski-Siege mit insgesamt 15 Etappensiegen sprechen für sich. Kowalczyk ist eine Einzelkämpferin. Die gebürtige Katowicerin mit einem Faible für Bücher gilt als zurückgezogen und wenig kommunikativ.

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