Unzufrieden
DSV-Sportdirektorin Karin Orgeldinger ist mit den Leistungen der deutschen Langläufer unzufrieden. Foto: Uwe Zucchi

DSV-Sportdirektorin Karin Orgeldinger ist mit den Leistungen der deutschen Langläufer unzufrieden. Foto: Uwe Zucchi

dpa

DSV-Sportdirektorin Karin Orgeldinger ist mit den Leistungen der deutschen Langläufer unzufrieden. Foto: Uwe Zucchi

Oberhof (dpa) - Karin Orgeldinger, die neue Sportdirektorin des Deutschen Skiverbandes für die Sparten Nordisch und Biathlon, hat die Leistungen der Langläufer bei der Tour de Ski kritisiert.

«Da muss man deutlich sagen, dass das Ergebnis bei den Herren unter unseren Erwartungen liegt», sagte sie auf einer Pressekonferenz beim Biathlon-Weltcup in Oberhof. Man habe versucht, dies über Weihnachten und Neujahr zu regulieren. «Aber das ist nicht in der Form gelungen, wie wir uns das gedacht hatten.»

Orgeldinger monierte den Saisonaufbau: «Es ist auch nicht unser Anspruch als Deutscher Skiverband, dass wir während der Weltcup-Saison auf die WM hin trainieren. Wir wollen auch im Weltcup unsere Akzente setzten. Insofern sind wir schon unzufrieden damit. Wir haben jetzt festgelegt, dass wir nach der Tour de Ski entscheiden, wie es weitergeht. Da gibt es mehrere Möglichkeiten.» Über Details will Orgeldinger aber erst nach den Beschlüssen informieren.

Die Männer hatten den erhofften Durchbruch nicht geschafft. Lediglich der Biberauer Tim Tscharnke zeigte sich im Tour-Verlauf stark verbessert und überzeugte beim 25-Kilometer-Verfolgungsrennen in Toblach mit der neuntbesten Zeit. Der Sonthofener Hannes Dotzler als zweiter Hoffnungsträger musste seinem erheblichen Trainingsrückstand aus der Saisonvorbereitung Tribut zollen und die Tour vorzeitig beenden.

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