Eric Frenzel lief nach seinem dritten Platz im Springen beim Weltcup in Chaux-Neuve zum Sieg. Foto: Barbara Gindl
Eric Frenzel lief nach seinem dritten Platz im Springen beim Weltcup in Chaux-Neuve zum Sieg. Foto: Barbara Gindl

Eric Frenzel lief nach seinem dritten Platz im Springen beim Weltcup in Chaux-Neuve zum Sieg. Foto: Barbara Gindl

dpa

Eric Frenzel lief nach seinem dritten Platz im Springen beim Weltcup in Chaux-Neuve zum Sieg. Foto: Barbara Gindl

Chaux-Neuve (dpa) - Eric Frenzel jubelte über den 25. Weltcupsieg seiner Karriere, Fabian Rießle über die Eroberung des Gelben Trikots. Deutschlands Nordische Kombinierer haben nach fünfwöchiger Wettkampfpause einen traumhaften Jahreseinstand gefeiert.

Olympiasieger Frenzel setzte sich beim Weltcup im französischen Chaux-Neuve nach einem Sprung und dem 10-Kilometer-Langlauf vor dem Österreicher Bernhard Gruber und dem Japaner Akito Watabe durch.

«Ich wusste nach der langen Pause nicht, wo ich stehe. Das war ja ein gefühlter zweiter Saisonstart», sagte Frenzel mit einem breiten Grinsen. Vierter wurde Weltmeister Johannes Rydzek, dahinter stürmte Rießle mit einer überragenden Aufholjagd in der Loipe vom 16. auf den fünften Platz und übernahm das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. «Wir haben die Pause gut überbrückt und dort weitergemacht, wo wir aufgehört haben. Unsere Chefs waren vorne dran, damit bin ich hochzufrieden», erklärte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

Mit 294 Punkten liegt Rießle im Gesamtklassement knapp vor Frenzel (291), der nach 21:26,0 Minuten in der Loipe mit einem lockeren Telemark als Erster die Ziellinie überquerte. «Es war ein hartes und schnelles Rennen, aber ich habe mich von Beginn an wohlgefühlt», berichtete der 27-Jährige.

Als Dritter nach dem Springen hatte er gemeinsam mit Rydzek schnell zum führenden Japaner Watabe aufgeschlossen und das Tempo in der Spitzengruppe hochgehalten. Vor der letzten von fünf Zwei-Kilometer-Schleifen attackierte Frenzel und lief das Rennen von vorne nach Hause. «Ich wusste, dass ich die anderen zermürben und frühzeitig angreifen muss. Zum Glück hat es gereicht. Sicher war ich erst auf der Zielgerade», berichtete Frenzel.

In dieser Verfassung hat der Sachse gute Chancen, zum vierten Mal nacheinander den Gesamt-Weltcup zu gewinnen. «Er ist momentan sicher der Stärkste. Vor allem beim Langlauf zeigt er im Wettkampf immer wieder eine Steigerung. Das hat mich auch heute ein bisschen überrascht», lobte Weinbuch.

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