Skiathlon
Die heutige Form des Skiathlons war lange Zeit eine Domäne der Deutschen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Die heutige Form des Skiathlons war lange Zeit eine Domäne der Deutschen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

dpa

Die heutige Form des Skiathlons war lange Zeit eine Domäne der Deutschen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Lahti (dpa) - Der Skiathlon gilt als der spektakulärste Wettkampf der Skilangläufer. Da das Rennen mit Massenstart in beiden Stilarten (klassisch und Freistil) absolviert werden muss und zur Hälfte des Wettbewerbes die Ski gewechselt werden, wird Vielseitigkeit von den Athleten gefordert.

Wer in beiden Stilarten stark ist, hat Vorteile. In jedem Fall sind die Rennverläufe sehr unterschiedlich. Am Samstag steht der Skiathlon bei den nordischen Skiweltmeisterschaften in Lahti auf dem Programm.

Die Damen absolvieren bei internationalen Meisterschaften jeweils 7,5 Kilometer in den beiden Stilarten, die Herren jeweils 15 Kilometer. Erstmals war 2003 in Val di Fiemme der Skiathlon, der auch die Namen Doppelverfolgung und Pursuit trug, in der heutigen Art im WM-Programm. Zuvor hatte der Weltverband FIS verschiedene Modelle versucht, die sich jedoch nicht durchsetzen konnten. So wurden beispielsweise früher die Zeiten eines klassischen und eines Freistil-Rennens addiert und daraus ein «Kombinationssieger» ermittelt. Auch ein Verfolgungsrennen in der Skating-Technik mit den Zeitabständen eines Klassik-Rennens gab es.

Die heutige Form des Skiathlons war lange Zeit eine Domäne der Deutschen, besonders bei Weltcup-Rennen. Aber auch bei Weltmeisterschaften waren DSV-Athleten erfolgreich. 2007 in Sapporo gewann Axel Teichmann (Bad Lobenstein) vor Tobias Angerer (Vachendorf), bei Olympia in Vancouver 2010 wurde Angerer Zweiter.

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