Stark
Jens Filbrich wurde Siebter auf der vorletzten Etappe der Tour de Ski.

Jens Filbrich wurde Siebter auf der vorletzten Etappe der Tour de Ski.

dpa

Jens Filbrich wurde Siebter auf der vorletzten Etappe der Tour de Ski.

Val di Fiemme (dpa) - Tour-Spitzenreiter Dario Cologna freute sich über einen wichtigen Schritt zum Gesamtsieg, Jens Filbrich und Tom Reichelt über die gelungene Aufholjagd. Und Katrin Zeller strahlte über Rang acht.

Auf der vorletzten Etappe der Tour de Ski im italienischen Val di Fiemme kamen die deutschen Langläufer zu starken Einzelplatzierungen, die ihnen unter Umständen sogar noch den Sprung in die Top 10 der Gesamtwertung ermöglichen. Obwohl der Norweger Petter Northug bei seinem ersten Saisonsieg über 20 Kilometer in der klassischen Technik mit Massenstart dem Schweizer Cologna 30 Sekunden abnahm, scheint bei den Männern eine Vorentscheidung vor dem finalen Berglauf am 9, Januar zur Alpe Cermis gefallen. Cologna hat noch 1:18 Minuten Vorsprung auf den Norweger und gilt als besserer Kletterer.

Bei den Damen sieht alles nach einer Wiederholung des Gesamtsieges durch Justyna Kowalczyk aus. Die Olympiasiegerin aus Polen demonstrierte über 10 Kilometer ihre Stärke nach drei schwächeren Etappen und geht mit 2:08 Minuten Vorsprung vor Marianna Longa aus Italien ins Tour-Finale.

«Das war das erhoffte Top-Resultat während der Tour. Ich wollte gerade auf der aus meiner Sicht schwersten Tour-Etappe zeigen, dass es noch deutsche Langläufer gibt», sagte Filbrich. Angesichts des «höllischen Tempos» war er überaus zufrieden, glaubt aber nicht an ein Top-10-Ergebnis in der Gesamtwertung: «Eine Minute auf neun Kilometer herauslaufen, ist nahezu unmöglich. Es sei denn, es gibt wieder ein Favoritensterben am Berg.» Das ereilte einige Spitzenläufer bereits am Samstag, so dass durchaus noch Chancen vorhanden sind.

Reichelt, eher als Freistil-Spezialist bekannt, schaffte mit Rang zwölf die WM-Qualifikation. «Darüber bin ich sehr glücklich. Mein Formaufbau stimmt, es ging bei der Tour von Tag zu Tag besser», meinte der Sachse, der besondere Stärken am Berg hat. «Wir sind in einer starken Gruppe von fünf Läufern. Mal sehen, wie lange wir miteinander harmonieren können. Ich will mein bestes Tour- Gesamtergebnis erreichen», meinte der Oberwiesenthaler, der bislang Rang 17 zu Buche stehen hat.

Glücklich war Katrin Zeller über Rang acht. «Ich habe gedacht, dieses hohe Tempo kannst du nicht mitgehen. Aber dann sind einige richtig eingebrochen. Ich bin froh, mein persönliches Ziel erreicht zu habe. Platz 14 in der Gesamtwertung hört sich gut an», meinte die Allgäuerin, die am Freitag wegen einer sich andeutenden Erkältung noch behandelt werden musste.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer