Henrik Kristoffersen
Henrik Kristoffersen gewann das Slalomrennen in Wengen. Foto: Peter Klaunzer

Henrik Kristoffersen gewann das Slalomrennen in Wengen. Foto: Peter Klaunzer

dpa

Henrik Kristoffersen gewann das Slalomrennen in Wengen. Foto: Peter Klaunzer

Wengen (dpa) - Diese Elche sind einfach nicht zu stoppen: Mit einem Dreifach-Coup in Wengen haben die norwegischen Alpin-Asse Aksel Lund Svindal, Kjetil Jansrud und Henrik Kristoffersen die Konkurrenz geschockt, die Skandinavier werden immer mehr zur Ski-Nation Nummer eins.

«Das ist Wahnsinn», meinte Slalom-Dominator Kristoffersen nach seinem Coup und zählte die Machtdemonstrationen in den jüngsten vier Rennen auf: «Zuerst ich in Adelboden, dann Kjetil in der Kombi, gestern Aksel und heute ich. Das ist ganz unglaublich.»

Svindal führt im Gesamtweltcup, Kristoffersen im Kampf um die kleine Disziplin-Kugel im Slalom - und der größte Rivale ist bedient. «Arsch-Wochenende», schimpfte der Österreicher Marcel Hirscher nach seinem Ausscheiden im Slalom. «Es kann sein, dass alles vorbei ist. Slalomkugel weg, Gesamtweltcup weg. Jetzt sind andere Favoriten.»

Die anderen, das sind nur die Norweger. 13 Saisonsiege fuhren die drei Ski-Stars und ihre Kollegin Nina Løseth in diesem Winter schon ein und knackten den internen Rekord aus der Saison 1998/99 (11). Zum Vergleich: Die stolze Ski-Nation Österreich kommt auf sechs Erfolge.

Das Erfolgsrezept? «Ganz viel Spaß in dieser Mannschaft», meinte Kristoffersen und freute sich auf die nächsten Rennen in Kitzbühel. Dort wollen die Norweger Österreich den Heim-Höhepunkt vermiesen.

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